So mischen Sie Ihr E Liquid richtig!

Die E-Zigarette findet immer mehr Anhänger, fast auf der ganzen Welt. Dabei kann das Dampfvergnügen schnell mal ein Loch in den Geldbeutel fressen! Denkt man einmal an die Kosten für Materialien beim Selbstwickeln oder den immer wiederkehrenden Austausch der Köpfe, dann wird dies schnell ersichtlich. Aber auch die Liquids sind nicht ganz billig und so stellt sich für viele Dampfer die Frage, ob selbstgemischte Liquids nicht die bessere Alternative zu den fertigen Liquids darstellen.

Gerade für Neueinsteiger erscheint dies oft fast schon wie Alchemie. Doch, Liquid richtig zu mischen ist weder eine Geheimwissenschaft, noch Zauberei. Hält man sich an die Vorgaben, so kann eigentlich nichts schief gehen und der eigenen Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt! Zudem hat der Dampfer die volle Kontrolle über Geschmack, Konsistenz und die Stärke seines Liquids.

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Nun müssen Sie nicht gleich ein komplettes Labor einrichten, wenn Sie ihr Liquid selbst mischen, doch auf ein paar Hilfsmittel werden Sie nicht verzichten können. Diese werden es ihnen erheblich erleichtern, ihr eigenes Liquid zuzubereiten. Lesen Sie im Folgenden, was Sie alles zum erfolgreichen Herstellen ihres Liquids benötigen und wie Sie, Schritt für Schritt, dabei vorgehen.

Das brauchen Sie um E-Liquid selbst herzustellen!

Das erste, unverzichtbare Hilfsmittel beim E-Liquid selbst mischen ist eine geeignete Flasche. Nun denken Sie bitte nicht an eine Mineralwasserflasche, diese ist dazu nicht geeignet. Ist hier die Rede von einer Flasche (bzw. Flaschen), so sind hier Flaschen gemeint, welche lebensmittelecht sind, einen sehr dichten Schraubverschluss aufweisen und im Idealfall auch noch eine Skalierung an der Seite besitzen. Dies kann den Erwerb einer sehr teuren Präzisionswaage ersparen. Natürlich können Sie  zum mischen auch Messbecher verwenden- diese sind aber umständlicher in der Handhabung, als Flaschen.

Eine Einwegspritze sollte auch beim mischen des Liquids nicht fehlen. Gerade wenn mit Aromen gearbeitet wird (diese werden sehr fein dosiert) ist eine einfache Spritze, am besten mit abgestumpfter Kanüle, unerlässlich. Bekommen können Sie diese in einer Apotheke. Das Problem hierbei ist, dass die VPE meist 100 Stück oder mehr beträgt. Es kann sein, dass Sie, wenn Sie nett bitten, die eine Spritze mit einem Augenzwinkern des Apothekers geschenkt bekommen.

Mädchen mit E Zigarette

Und machen Sie sich keine Sorge: es wird Sie niemand komisch anblicken und Sie für einen Junkie halten! Maler etwa benötigen für ihre Arbeit oft Einwegspritzen, welche sie sich natürlich auch in der Apotheke besorgen. Falls Sie aber gefragt werden, so sagen Sie einfach, dass Sie Aromen mischen würden.

Eine tropf- und rutschfeste Unterlage ist ebenfalls sehr wichtig. Gerade beim mischen kann, bei aller Vorsicht, schnell einmal etwas daneben gehen. Zudem ist das Liquid mischen auch etwas ölig, weshalb eine Unterlage, welche auch gelegentliche Spritzer verzeiht, ein wichtiges Hilfsmittel bei der Herstellung des eigenen Liquids.

Gerade wenn Sie mit dem Kontaktgift Nikotin arbeiten ist es unerlässlich, dass Sie geeignete Handschuhe tragen. Kontaktgifte werden bei Kontakt mit der Haut gleich in den Blutkreislauf aufgenommen. Wenn Sie nun schon während des Mischens eine große Menge Nikotin abbekommen, da Sie keine Schutzhandschuhe getragen haben, und dann zusätzlich noch ihre gewohnte Dosis NIkotin dampfen, dann können Sie sich vorstellen, was dies verursachen kann. Um zusätzlich noch Verunreinigungen in ihrem Liquid zu vermeiden, sollte Sie außerdem darauf achten, dass die Handschuhe auch steril sind.

Das sollten Sie beim Mischen beachten!

Wenn Sie diese Helferlein alle beisammen haben, so können Sie sich daran machen und ihr erstes, selbstgemischtes Liquid herstellen. Die Grundlage jedes ihrer selbstgemischten Liquids ist die Basis. Hier gibt es zig Varianten mit recht unterschiedlichen Eigenschaften. Jedoch taugt eine Basenversion im Mischungsverhältnis von 50:50 allen Dampfern gleichermaßen. Die wirklich versierten Dampfer arbeiten gerne mit anderen Mischungsverhältnissen, um auch noch das letzte Quäntchen aus ihrer E-Zigarette bzw. E-Shisha heraus zu holen.

In der Basis befinden sich hauptsächlich drei oder vier Zutaten- immer enthalten sind pflanzliches Glycerin, Propylenglykol und meist noch ein Teil Wasser. Hier bestimmt das Verhältnis der Mischung den Geschmack und die Konsistenz ihres selbst hergestellten Liquids.

Pflanzliches (auch vegetabiles genannt) Glycerin (VG) hat eine direkte Auswirkung auf die Dampfbildung und sorgt für eine zähflüssige Konsistenz des Liquids. Deshalb ist es wichtig, VG in jedem Liquid zu verarbeiten.

Propylenglykol ist der Geschmacksträger im Liquid. Aus diesem Grund ist es auch in den fertigen Liquids in großer Menge enthalten- spart man sich so doch die relativ teuren Aromen. Jedoch wird von Dampfern berichtet, dass ein zu hoher Teil an Propylenglykol ein kratziges Gefühl beim Dampfen verursacht. Deshalb sollten Sie, gerade zu Beginn, eine Basis wählen, welche nicht mehr als die Hälfte (50%) an Propylenglykol enthält.

Blondes Mädchen vapt

Das Wasser in einem E-Liquid ist wichtig, um es nicht zu zähflüssig werden zu lassen. Haben Sie also einen großen Anteil VG in ihrem Liquid, so fügen Sie unbedingt auch genügend Wasser hinzu. Ansonsten kann es ihnen passieren, dass ihr Liquid zu zäh wird und Sie es nur noch in sehr leistungsstarken Verdampfern gebrauchen können.

Nun noch die letzte Ingredienz: das Nikotin! Viele Dampfer wollen auf ihren Nikotin- Kick nicht verzichten und schätzen ein Liquid mit Nikotin. Welchen Anteil das Nikotin in ihrem selbstgemischten Liquid einnimmt, das ist iihrem persönlichen Geschmack geschuldet. Jedoch werden seit dem 20.05.2019 Basen nur noch ohne Nikotin im Handel angeboten. Um Nikotin in ihr Liquid zu mischen verwenden Sie die Nikotinshots.

Nun haben Sie schon die Grundlage für ihr selbst gemischtes Liquid in der Hand. Nun heißt es, Geschmack in die Sache zu bringen. Die Aromen sind der zweite wichtige Bestandteil eines Liquids. Hier können Sie sich nach Lust und Laune austoben. Seien Sie jedoch am Anfang nicht zu großzügig mit den Aromen und tasten Sie sich langsam heran. Wenn ihnen der Geschmack zu gering erscheint, so können Sie jederzeit “nachdosieren”. Haben Sie jedoch bereits zu viel Aroma im Liquid, so können Sie keines mehr heraus nehmen.

Mischverhältnis und Berechnungen

Gerne können Sie sich auch mit kleineren Mengen ihrer Base an neue Kreationen herantrauen. Jedoch sollten Sie diese Versuche ohne Nikotin durchführen, denn sonst wird es einfach zu teuer, sollte einmal etwas misslingen. Die Aromen sollten immer lebensmittelecht sein. Sie können unbedenklich miteinander gemischt werden. Werden Sie kreativ und vielleicht entwickeln Sie ja das beste E-Liquid des Jahres?

Als groben Richtwert für die Aromatisierung ihre selbst gemischten Liquids können Sie von einem Wert von 3-15% ausgehen. Dies kann jedoch, je nach Hersteller, auch variieren. Dies heißt also, dass Sie ihrer (genau abgemessenen) Base 3-15% Aroma zufügen werden.

Wollen Sie also 100ml Liquid selbst herstellen, so nehmen Sie dafür 97ml Base und 3ml Aroma. Sie haben dann ein 3%iges Liquid hergestellt.

Wollen Sie 50ml eines 6%igen E-Liquid herstellen, so ergibt sich folgender Rechenweg:

50 : 100 x 6 = 3

Zur Herstellung dieses Liquids wird also 47ml Base benötigt und 3ml des Aromas.

Nun haben Sie ihr erstes eigenes Liquid gemischt. Glückwunsch! Nun wollen Sie es natürlich auch gleich dampfen. Verständlich!

Doch, hier muss erwähnt werden, dass manche Aromen sich nicht gleich mit der Base verbinden. Deswegen kann es sein, dass die Aromen im eigenen Liquid noch nicht gänzlich zum Tragen kommen. Hier hat es sich bewährt, das Liquid einige Tage “Nachreifen” zu lassen. Gelegentliches Schütteln und etwa 3-6 Tage warten und Sie können ihr Dampferlebnis beginnen.

Auch können Sie direkt nach der Herstellung eine kleine Menge probieren. Sie können dann die Unterschiede im Geschmack während der Reifezeit beurteilen.

Es hat sich auch bewährt, immer gleich eine größere Menge Basis herzustellen. Die Basis enthält ja nur die 3 Bestandteile VG, PG und Wasser und kann bedenkenlos mehrere Wochen oder gar Monate gelagert werden. Nun muss nur noch das Nikotin mit den Shots und das jeweilige Aroma beigemischt werden. Auch können Sie unterschiedliche Basen für unterschiedliches Dampfen mischen.

Frau am Dampfen

Die Basis selbst mischen

Wenn Sie ihr Basisliquid auch selbst mischen wollen, so gehen Sie folgendermaßen vor: besorgen Sie sich die einzelnen Bestandteile VG und PG. Nun überlegen Sie, wieviel Basisliquid Sie herstellen wollen. Je nachdem richtet sich die Menge des PG und VG nach dieser Menge.

Ein Beispiel: Sie wollen 800ml Basisliquid herstellen. Dazu nehmen Sie dann 45% VG, 45% PG und 10% Wasser. Das ergibt in ml (g): VG 360ml (454g), PG 227ml (236g), Wasser 80ml (80g). Dann können Sie natürlich noch Nikotin zu fügen, das könnte dann so aussehen: PG- Nikotin 72mg 233ml (139g).

Um den Ablauf beim Mischen zu erleichtern, nehmen Sie sich eine größenmäßig passende Flasche und stellen diese auf eine Waage. Nun setzen Sie einen passenden Trichter auf die Flaschenöffnung und drücken die Tara Taste der Waage. Nun füllen Sie 454g VG hinzu. Drücken Sie die Tara Taste. Fügen Sie nun 139g Nikotin bei. Tara Taste erneut drücken. Füllen Sie 236g PG ein.Drücken Sie wieder die Tara Taste. Nun noch 80g Wasser dazu, kräftig schütteln und fertig ist ihre Basis!

Um beim nächsten Mal nicht wieder alles ausrechnen zu müssen, können Sie sich die jeweiligen Bestandteile auf ein Etikett schreiben und auf der Flasche anbringen. Schreiben Sie noch das Datum der Herstellung darauf und dann kann nichts mehr schief gehen und sie haben immer gleich das passende Rezept zur Hand- festgehalten auf ihrer Flasche.

Die Vorteile beim Liquid selbst mischen

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Die Vorteile beim selbst mischen des E-Liquids sind natürlich in erster Linie einmal die Kosten. Geht man davon aus, dass man für 10ml fertiges Liquid rund 5,- Euro bezahlt, dann kann man klar den preislichen Unterschied zu selbst gemischtem Liquid sehen. Rechnet man seine ganzen benötigten Materialien zusammen (auch die Flaschen, Spritzen, Unterlagen etc.) und rechnet dann aus, wieviel Liquid man daraus gewonnen hätte, dann kommt man auf einen Preis von unter 1,- Euro.

Ein weiterer unschlagbarer Vorteil des selbst mischens ist, dass man viel mehr Möglichkeiten bei den Aromen hat. Die meisten Hersteller von Liquids bieten auch Aromen an. Die Vielfalt ist hier oft größer als bei den fertig gemischten Liquids. Ein Paradies für jeden experimentierfreudigen Dampfer!

Auch die Kontrolle über sämtliche Bestandteile ist ein klarer Pluspunkt für´s Selbstmischen. Sie können nicht nur den Gehalt der einzelnen Zutaten bestimmen, sondern auch die Konsistenz und natürlich das Aroma. Gerade die Intensität des Aromas ist sehr wichtig, denn, nicht jeder Mensch hat den gleichen Geschmack und das kommt bei den fertig gemischten Liquids etwas zu kurz. Bei Ihrem selbst gemischten Liquid können Sie dies ganz einfach individuell dosieren und finden so immer ihren passenden Geschmack!

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Gerade wenn Sie vom Zigarette rauchen auf das Dampfen umsteigen, können Sie eventuell über Kratzen und Husten berichten. Haben Sie nun bereits VG und PG bei sich zuhause (da Sie ja selbst ihr Liquid mischen möchten), können Sie das gekaufte Liquid mit VG und PG verdünnen und dann wissen Sie, wenn die Beschwerden abklingen, dass entweder zu viel Nikotin oder Aroma in dem gekauften Liquid war. Ebenso könnten Sie die Möglichkeit von Vape Pens für E Liquid in Betracht ziehen. 

Haben Sie jedoch Sorgen, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber Aroma, PG oder VG leiden, dann dampfen Sie das PG und VG einmal pur. Werden dann die Probleme größer, kann getrost der Stoff weggelassen werden. Sind Sie dann versierter im Umgang mit dem Dampfen, so führen Sie diesen Test erneut durch. Bestehen die Probleme weiterhin? Dann haben Sie vermutlich eine echte Unverträglichkeit und lassen diesen Stoff einfach aus ihrem Liquid heraus. Wenn die Probleme aber nicht mehr bestehen, dann liegt vermutlich ein “Anwenderfehler” vor oder es waren noch Beeinträchtigungen, welche durch das vorherige Rauchern verursacht wurden und es hängt gar nicht mit dem Dampfen zusammen.

Fazit zum E-Liquid Selbstmischen

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Hoffentlich konnte ihnen das hier gelesene etwas helfen, sich für oder gegen selbst mischen zu entscheiden. Oftmals entscheiden sich gerade Neulinge in der Dampferszene dafür, fertige Liquids zu kaufen. Sie haben schlicht und einfach Angst, beim selbstmischen Fehler zu machen oder es nicht zu verstehen. Doch, hier haben Sie nun gelesen, dass alles gar nicht so schlimm ist und sicher kein “Hexenwerk”. Lassen Sie sich nicht abschrecken von diversen Videos in den sozialen Netzwerken! Hier wird gnadenlos übertrieben und so dem ganzen der Hauch des “Unerklärlichen” übergestülpt.

Wenn Sie gerne die Kontrolle darüber haben, was Sie ihrem Körper zuführen und wie es schmecken soll, was Sie ihm Gutes tun, dann mischen Sie ihr Liquid selbst. Wenn Sie dazu noch ein sparsamer Mensch sind, dann ist das eigentlich keine Frage für Sie. Dann kommt für Sie nur das Selbstmischen in Frage! Viel Spaß beim experimentieren mit den vielen verschiedenen Aromen und Möglichkeiten, welche ihnen das Selbstmischen bietet!

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